(21. März 2019 )   Abkommen über Zollerleichterungen und Zollsicherheit (ZESA)

Zurzeit ist unklar, welchen Status das Vereinigte Königreich von Grossbritannien und Nordirland (UK) nach dem Austritt aus der Europäische Union (EU) am 29. März 2019
haben wird. Kommt es zu einem ungeordneten Austritt, sind im Warenverkehr mit der Schweiz und UK in der Zollanmeldung zusätzliche Sicherheitsdaten anzumelden.

Information der EZV zum bilateralen Verkehr Schweiz - Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland

 

(19. November 2018)   ZVE - Neubeurteilung der gültigen Bewilligungen

Die allgemeinen internationalen Bestimmungen für die Erteilung des Status eines zugelassenen Versenders (ZV) oder eines zugelassenen Empfängers (ZE) sind mit Änderung der Anlage I des Übereinkommens über ein gemeinsames Versandverfahren (gVV-Übereinkommen) verschärft worden.
Diese Situation führt dazu, dass die Zollverwaltung alle aktuell gültigen ZVE-Bewilligungen (Ausnahme: AEO-zertifizierte Firmen) einer Neubeurteilung unterziehen muss und dass neue Anträge künftig strengeren Voraussetzungen unterliegen. Als Umsetzungszeitpunkt gilt der 1. Juli 2019.

- Vorinformation der EZV

- Vorlage Schreiben

- Fragebogen

 

(09. November 2018)   Zoll- & Aussenhandelsseminar 2018

Radisson Blu Hotel, Luzern

Unter der Leitung von Marc Bernitt, Präsident der Zoll- und Aussenhandelskommission des SSC, erhielten die Teilnehmer des diesjährigen Seminars detaillierte und aktuelle Informationen zu folgenden Themen:  

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DaziT: Unser Weg in die digitale Zukunft








 

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Zollprozesse verschlanken und Compliance erhöhen

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Global oder lokal?

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Brexit Impakt für Schweizer Unternehmen

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Exportkontrolle CH – US Handelssanktionen und Zusatzzölle – Wie dem begegnen?

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Schweizer Freihandelspolitik

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Blockchain in der Supply Chain

 

Unser herzliches Dankeschön geht an alle Mitwirkenden für ihre aktive Unterstützung, welche uns die erfolgreiche Durchführung dieses Seminar ermöglicht hat.

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch:

 

 

(25. Juni 2018)   EU-Durchführungsverordnungen im Stahl- und Aluminiumbereich

Die EU Kommission hat am 12. Juni 2018 in der Mitteilung 2018/C 201/05 gewisse Prozesse und Funktionsweisen der Durchführungsverordnungen (EU) 2016/670 und (EU) 2017/1092 (Stahl) sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2018/640 (Aluminium) präzisiert. Die Mitteilung schafft keine neuen Regeln, sondern dient lediglich zur Klarstellung der Anwendung der bereits bestehenden Verordnungen.

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Der EU-Importeur («Einführer») kann die Ausstellung des Überwachungspapiers nicht nur selbst, sondern auch über einen Vertreter beantragen. Das heisst, auch Schweizer Firmen können in Vertretung ihrer EU-Importeure ein Überwachungspapier bei den zuständigen Behörden der EU-Mitgliedsstaaten beantragen.

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Die für Stahl- und Aluminiumeinfuhren festgelegten Schwellenwerte für eine Ausnahme von den Überwachungsmassnamen (Einfuhren von weniger als 2500 kg Nettogewicht) gelten nur je TARIC-Code.

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Betreffend Unterlagen, welche dem Antrag beigelegt werden müssen, hat die EU präzisiert, dass nicht nur eine Kopie des Kaufvertrages oder eine Pro-forma-Rechnung als Handelsbelege mit einer Einfuhrabsicht gelten, sondern auch weitere Dokumente, wie z.B. ein Nachweis aus einem Schriftverkehr (auch E-Mail Austausch).


Einen allgemeinen Überblick über die aktuelle Situation betreffend EU-Massnahmen auf Stahl- und Aluminiumerzeugnisse finden Sie auf der Homepage des SECO: EU Massnahmen im Stahl- und Aluminiumsektor.